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Fachbereich Geschichtswissenschaft



Inhalt:
Doktoranden A-D



Adrian Anton


 

Volkskunde; Kulturanthropologie
BetreuerIn: Prof. Dr. Norbert Fischer

Projekttitel:

Der arme Tod - Armut und Bestattungskultur

 

Bei dem Themenkomplex Armut und Tod handelt es sich um eine Forschungslücke. Forschungen zum Thema Tod lassen den Bereich Armut meist außen vor, während Forschungen zum Thema Armut eher auf Aspekte aus dem Leben beschränkt sind und somit den Themenkomplex Sterben, Tod und Trauer vernachlässigen.
»Der arme Tod« soll die Verbindung von Armut und Bestattungskultur, besonders die Schwerpunkte Sozialbestattungen und Zwangsbestattungen, untersuchen. Es geht vor allem um die Frage, welche Auswirkungen Armut auf den Sterbeprozess von Menschen sowie auf die daran anschließenden Abläufe von der Bestattung bis zum Trauerprozess hat. Ziel ist es, die Verbindung von Armut und Bestattungs- und Trauerkultur in ihrer historischen sowie gegenwärtigen Praxis akteursnah zu untersuchen und darzustellen.

 
Nähere Informationen
 Kontakt:
anton_a[at]gmx.de

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Jan Hinnerk Antons




 

Europäische Geschichte
BetreuerIn: Prof. Dr.Frank Golczewski

Projekttitel:

Lebenswelten ukrainischer Displaced Persons in der britischen Zone

 

Beabsichtigt ist die Erforschung der materiellen Lebensumstände, sozialen Beziehungen, kulturellen Praktiken und politischen Prozesse innerhalb der DP-Camps. Dabei soll gefragt werden, welche Werte die Lagergemeinschaften prägten und wie mit dem Heimatverlust umgegangen wurde, sowie welche Zukunftsperspektiven entworfen wurden und wie dabei die Gegenwart gestaltet wurde. Als Lebenswelt beeinflussende Faktoren werden die Beziehungen zwischen DPs einerseits, britischen Behörden, deutschen Nachbar(inne)n und Hilfsorganisationen andererseits einbezogen.

 
Nähere Informationen
 Kontakt:
jan-hinnerk.antons[at]public.uni-hamburg.de

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Norman Bade


 

Mittelalter
BetreuerIn: Prof. Dr. Hans-Werner Goetz

Projekttitel:

Die christlich-abendländische Wahrnehmung vom Islam und den Muslimen im Früh- und Hochmittelalter (Mitte 8.-Mitte 11. Jahrhundert).

 

 

 Kontakt:
norman.bade[at]uni-hamburg.de

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Svenja Bethke


 

Eropäische Geschichte
BetreuerIn: Prof. Dr. Frank Golczewski

Projekttitel:

„Kriminalität“ und „Recht“ im jüdischen Ghetto in Osteuropa während des Zweiten Weltkrieges

 

In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich, welche Vorstellungen von Kriminalität und Recht die Bewohner in den während des Zweiten Weltkrieges von den Deutschen zwangsweise eingerichteten jüdischen Ghettos in Osteuropa entwickelten. Dabei sind zum einen die Definitionen der jüdischen Selbstverwaltungsorgane von Interesse sowie die daraus resultierende Ausgestaltung der relevanten Organe, namentlich der Judenräte, der jüdischen Ghettopolizei sowie der ghettointernen Gerichte. Zum zweiten wird der Fokus auf die Rechts- und Moralvorstellungen der „einfachen“ Ghettobewohner gerichtet. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die jüdischen Ghettogemeinschaften in Warschau, Lodz, Vilna und Pinsk.

 
Nähere Informationen
 Kontakt:
svenja.bethke[at]public.uni-hamburg.de

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Kirsten Beuster


BetreuerIn: Prof.  Franklin Kopitzsch und Prof. Dr. Bodo von Borries

Projekttitel:

Alfred Mahlau - Künstler, Grafiker und Dozent

 

Diese biographisch angelegte Arbeit über den Künstler Alfred Mahlau zeichnet anhand exemplarischer Beispiele ein facetten- und ereignissreiches Leben einer vielschichtigen Künstlerpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts nach. Seine Biographie - u.a. als freier Künstler, Grafiker, Soldat zweier Weltkriege und schließlich als Dozent der Hochschule für Bildende Künste - reflektiert die turbulenten und schicksalhaften Ereignisse des letzten Jahrhunderts.
In Hamburg prägte Alfred Mahlau als Dozent mit seiner sensiblen, praxisorientierten Arbeit eine ganze Künstlergeneration der Nachkriegsjahre, wie z..B. Horst Janssen oder Vicco von Bülow. Bis heute bleibt sein gestalterischer und kreativer Einfluss - oft unerkannt und verborgen - in den beiden Hansestädten Lübeck und Hamburg erkennbar.

 
Nähere Informationen
 Kontakt:
kbeuster[at]t-online.de

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Jessica Bönsch



Außereuropäische Geschichte
BetreuerIn: Prof. Dr. Ulrich Mücke

Projekttitel: Die Städtische Arbeiterschaft als Träger von Globalisierung im Porfiriat, Mexiko 1876-1911

 

Das Dissertationsprojekt entsteht im Rahmen der DFG-Forschergruppe 955, Akteure Kultureller Globalisierung. Es untersucht die Bedeutung europäischer und US-amerikanischer Modelle für Angehörige der Arbeiterschaft in Mexiko/Stadt zwischen 1876 und 1911. Am Beispiel der hauptstädtischen Arbeiterinnen und Arbeiter wird danach gefragt, woraus sich die Vorstellung einer westlichen Moderne speiste, welche Kulturpraktiken wie übernommen und angepasst wurden und wie sich die Arbeiterschaft selbst innerhalb dieser Moderne verortete. Die Arbeiter und Arbeiterinnen werden als Akteure der Globalisierung betrachtet, indem danach gefragt wird, inwiefern ausländische Vorbilder aufgegriffen wurden, um sich auf der einen Seite sozial und politisch gegen die hauptstädtische ökonomisch-kulturelle Elite zu behaupten und sich auf der anderen Seite gegen als rückständig beschriebene soziale Gruppen abzugrenzen.
Ziel des Teilprojekts ist es zum einen, die Rolle einer nicht der Elite zugehörigen Gruppe für Globalisierungsprozesse zu untersuchen und zum anderen danach zu fragen, inwiefern man bei dieser Gruppe von spezifischen Prozessen der Fragmentierung und Homogenisierung im Kontext der verstärkten Annäherung an die USA und Westeuropa sprechen kann.


 
Nähere Informationen
 Kontakt:
jessica[at]boensch-mail.de

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Marcel Bois


 

Deutsche Geschichte
BetreuerIn: Prof. Dr. Stephanie Schüler-Springorum; Prof. Dr. Mario Keßler

Projekttitel:

Gegen Hitler und Stalin. Linksoppositionelle Kommunisten in der Weimarer Republik

 



 
Nähere Informationen
 Kontakt:
marcel.bois[at]gmx.de

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Helge Delank


 

Deutsche Geschichte
BetreuerIn: Prof. Dr. Rainer Hering

Projekttitel:

Adolf Steckel - Leben und Wirken eines Kommunalpolitikers der Nachkriegszeit

 

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Grundsteine für unseren heutigen demokratischen Staatsaufbau gelegt. Nicht nur auf Bundes- und Landesebene, sondern ebenso auf Kommunalebene wurden in vielerlei Hinsicht die politischen Weichen gestellt. Im Unterschied zur ausführlich erforschten Bundespolitik und deren Akteuren wurden die Kommunalpolitiker dieser Zeit von der Geschichtswissenschaft bisher verhältnismäßig wenig beachtet. Adolf Steckel (1889-1955), Bürgermeister der Stadt Rendsburg von 1945 bis 1950, stellvertretender Landrat des Kreises Rendsburg von 1950 bis 1955 und Mitbegründer der CDU in Schleswig-Holstein, ist ein repräsentatives Beispiel für den Typus eines national-konservativ und christlich geprägten, einflussreichen Kommunalpolitikers der Nachkriegszeit. Anhand der exemplarischen Untersuchung dieser Person in Form einer umfassenden Biographie soll die oben genannte Forschungslücke geschlossen und damit auf regionaler Ebene ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der Gründungsgeschichte unseres Staates geleistet werden. Archivquellen, wie die des Stadtarchivs Rendsburg, des Landesarchivs Schleswig-Holstein, und des Archivs der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie private Hinterlassenschaften bieten hierfür reichlich Quellenmaterial.


 
 
 Kontakt:
Helge.Delank[at]gmx.de

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Sebastian Diziol

 

Deutsche Geschichte
BetreuerIn: Prof. Dr. Rainer Hering

Projekttitel:

"Deutsche, werdet Mitglied des Deutschen Vaterlandes!": Der Deutsche Flottenverein 1898-1934

 



 
Nähere Informationen
 Kontakt:
sebdiez[at]aol.com
 

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