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Fachbereich Geschichtswissenschaft



Inhalt:

abgeschlossene Promotionen


Jessica Bönsch, M. A.

Titel des Disserationsprojekts:
"Städtische Arbeiterschaft als Träger der Globalisierung im Porfiriat, Mexiko 1876-1911"

Projektskzisse:
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage nach der Bedeutung von Globalisierung in der Arbeitsauseinandersetzung und den Lebensverhältnissen von Arbeitern in Mexiko-Stadt. Mit dieser sollen Akteure in den Mittelpunkt gerückt werden, die nicht zur Elite gehören. Globalisierung wird besonders aus einer kultur- und sozialgeschichtlichen Perspektive betrachtet, die den bisherigen Fokus auf politische und wirtschaftliche Strukturen erweitern möchte.

Ort und Jahr des Magisterabschlusses:
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 2008

Titel der Abschlussarbeit:
"Hausbesetzer in Münster: Öffentliche Meinung und Agenda-Setting"

Stipendien:
2003 Erasmus-Stipendium, Universität de Barcelona, Spanien

Sept 2011- Nov 2012 Projektmanagerin , a.b. media GmbH, Hameln
seit Nov 2012 Referentin Strategie & Alumni, Stiftung Jugend forscht, e. V. Hamburg




Sebastian Chávez Wurm, M. A.


Titel des Dissertationsprojekts:

"Der Leuchtende Pfad. Eine Untersuchung zu den Entstehungsbedingungen und den Verlaufsformen politischer Gewalt, 1970-1993"

abgeschlossen im August 2010

Projektskizze:
Das Dissertationsvorhaben untersucht die Entwicklungsgeschichte der peruanischen Guerrilla-Organisation "Der Leuchtende Pfad"
(Partido Comunista del Perú-Sendero Luminoso) in den Jahren zwischen 1970 bis 1994. 1980 überraschte der Leuchtende Pfad sowohl nationale als auch internationale Beobachter mit dem Beginn eines bewaffneten Kampfes, an dessen Ende 1993/1994 nach aktuellen Studien knapp 70 000 Todesopfer zu beklagen waren. Mithilfe neuerer Methoden und Konzepte der Revolutions- sowie vor allem der Bewegungsforschung versucht die Arbeit, bisher dominierende strukturalistische Ansätze zur Erklärung revolutionärer Bewegungen um
eine akteursbezogene Dimension zu ergänzen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen daher unter anderem die Bedeutung der revolutionären Organisation, der Ideologie, der Führerschaft, der Rekrutierungsmechanismen sowie der Ressourcenmobilisierung für die Entstehung und den Verlauf des bewaffneten Konflikts.

Ort und Jahr des Magister-Abschlusses:                          
Freie Universität Berlin 2002

Titel der Abschlussarbeit:
"Zwischen Tradition und Modernisierung. Die Textilproduktion in Puebla (Mexiko) 1830 bis 1876"

Stipendien oder andere Förderungen:

April bis September 2005 Marie-Curie-Fellow der Europäischen Kommission        
seit Januar 2007 Graduiertenstipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung

2009-2012 Persönlicher Referent der Präsidentin (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)
seit 2012 Assistant Manager KPMG (Advisory)




Sönke Hansen, M. A.


Titel des Dissertationsprojekts:

"Kultur und Freizeit in Lima in den 1940er und 1950er Jahren"

abgeschlossen im Juli 2010

Projektskizze:
Peru erlebte in den 1940er und 1950er Jahren tiefgehende Veränderungsprozesse, in denen sich neue soziale Milieus bildeten. Das Dissertationsprojekt untersucht kulturelle Praktiken und Freizeitvergnügungen in Lima in der Mitte des 20. Jahrhunderts und fragt nach schichtspezifischen Konstitutionsmerkmalen jenseits einer sozioökonomischen Klasseneinteilung.

Ort und Jahr des Magisterabschlusses:
Universität Hamburg 2006

Titel der Abschlussarbeit:
"Neue politische Optionen in Peru im Zeichen der Weltwirtschaftskrise. Das Beispiel der APRA in der liberalkonservativen Presse (1931-1933)"


 

Jens Streckert, M. A.


Titel des Dissertationsprojekts:

"Paris als transnationaler Ort der lateinamerikanischen Eliten, 1871-1940"

abgeschlossen im April 2011

Projektskizze:
Paris gilt im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als zentraler Ort lateinamerikanischer Kultur und Politik, der unzählige Intellektuelle, politische Aktivisten und Superreiche aus allen Staaten Süd- und Mittelamerikas anzog. Wie sich diese starke lateinamerikanische Präsenz jedoch in der "Ciudad Luz" selbst niederschlug, ist unklar. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die Aufenthalte von Lateinamerikanern im Paris der Dritten Republik und geht der Bedeutung ihres oft mehrjährigen und freiwilligen Pariser Exils für die Geschichte Frankreichs und die Geschichte ihrer Herkunftsländer nach. Ein besonderes Interesse liegt dabei auf Fragen nationaler und gesamtlateinamerikanischer Identitätsbildung innerhalb des lateinamerikanischen Mikrokosmos von Paris.

Ort und Jahr des Magisterabschlusses:
Georg-August-Universität Göttingen 2007

Titel der Abschlussarbeit:
"Die Institutionalisierung der Vernunft: Wissenschaftsorganisation in der Französischen Revolution (1789-1795)"

Stipendien:
seit Juli 2009: Promotionsstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung
September 2010: Stipendiat der Sommerakademie "History Takes Place - Urban Change in Europe" der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Paris (06.-18.09.2010)

seit 2011 Adjoint der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

                      

 

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