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SUMMARY:Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Geschlechtergerechtigkeit im Alevitentum im Spannungsfeld von Narrativ und Praxis
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DESCRIPTION:Die Vorstellung von Geschlechtergerechtigkeit gilt für viele Alevit:innen als zentrales Element religiöser Selbstbeschreibung und kollektiver Identitätskonstruktion. Der Vortrag nimmt dieses Narrativ zum Ausgangspunkt und zeichnet seine Genese nach. Zugleich werden theologische Grundlegungen dieses Selbstverständnisses sowie historische und gegenwärtige soziale Realitäten von Frauen im Alevitentum in den Blick genommen. Ziel des Vortrags ist es, das Spannungsverhältnis zwischen narrativem Anspruch und gelebter Praxis zu beleuchten.\nUniv.-Prof. Dr. Cem Kara ist seit 2024 Professor für Alevitische Theologie an der Universität Hamburg. Zuvor war er ein Postdoc im Fachbereich Alevitisch-Theologische Studien der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte des Alevitentums und Bektaschitums, historische Textquellen des Alevitentums, der Sufismus im osmanischen und post-osmanischen Raum, Ambiguitäts- und Emotionsforschung sowie Verflechtungs- und Transfergeschichte.\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nReligion – Gender – SexualitätHistorische und gegenwärtige KonfliktlagenKonflikte um Gender und Sexualität spielen für aktuelle gesellschaftliche Debatten über Religion eine wichtige Rolle. In der Ringvorlesung werfen Referierende unterschiedlicher Fachrichtungen Schlaglichter auf historische und gegenwärtige Konfliktlagen in Christentum, Islam, Alevitentum und Judentum. Dabei geht es um Genderbilder und -stereotype, sexuellen Missbrauch in religiösen Kontexten, Konflikte um sexualethische Normen, den Umgang mit queeren Menschen in den Religionsgemeinschaften sowie um Herausforderungen für den Religionsunterricht. Die Ringvorlesung wird gefördert von der Udo Keller Stiftung Forum Humanum.\nmittwochs, 14:15 - 15:45 Uhr, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau Ost, Raum 221Koordination: Dr. Alina Potempa, Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg\n
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