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SUMMARY:„... und wurden zerstreut in alle Länder“: Judenspanisch im Kontakt mit typologisch unterschiedlichen Sprachen
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DESCRIPTION:Prof. Dr. Susann Fischer, Institut für Romanistik, Universität Hamburg\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nSprachkontaktkonstellationenSprachkontakte sind in ganz unterschiedliche Konstellationen eingebettet und unterliegen dem dynamischen Zusammenspiel einer Vielzahl von Faktoren ‒ von genuin sprachlichen über individuelle, kulturelle, soziale bis hin zu politischen. Sie alle haben eine historische Dimension. Aus den konkreten Konstellationen erwachsen sprachliche Praktiken, die von den Wechselwirkungen zwischen den Sprachen durchdrungen sind. Es entwickeln sich Einstellungen, die asymmetrische Konstellationen festigen und tradieren oder zu Umbrüchen führen.\nSprachkontaktkonstellationen werden daher heute auch im Kontext der Theorien des (Post-)Imperialismus und (Post-)Kolonialismus diskutiert. Sprachkontaktkonstellationen führen häufig zu Konflikten, die nur auf der Oberfläche Sprachkonflikte sind, und sogar zu Kriegen führen können.\nDie Ringvorlesung bietet die Möglichkeit, verschiedene theoretische und methodische Zugänge zu Konstellationen des Sprachkontakts und ihren Effekten kennenzulernen. Die Beiträge geben Einblicke in linguistische, soziolinguistische und psycholinguistische Forschungen. Sie machen mit Arbeitsfeldern der Finnougristik/Uralistik, der Romanistik und der Slavistik bekannt ‒ dreier an der Universität Hamburg vertretener Disziplinen.\nmontags, 14:15 – 15:45 Uhr, Phil-Turm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal FKoordinationProf. Dr. Marion Krause, Institut für Slavistik/ Prof. Dr. Susann Fischer, Institut für Romanistik / Prof. Dr. Beáta Wagner-Nagy, Institut für Finnougristik/Uralistik, alle Universität Hamburg\n
LOCATION:Universität Hamburg / Phil-Turm, Von-Melle-Park 6, 20146  Hamburg, Hörsaal F
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