Dr. Julian zur Lage

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (2019-2025)
Arbeitsbereich Globalgeschichte
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Schwerpunkte
- Globale und (post-)koloniale Geschichte
- Kultur- und Wissensgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts
- Digital Humanties/Multimediale Darstellung von Geschichte
- Wirtschafts- und Verflechtungsgeschichte
Biografische Notiz
Ausbildung und Akademischer Werdegang
- Seit 2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Geschichtswissenschaft, TU Braunschweig
- 2019-2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung"
- 2018-2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Hilfskraft, Geschichte der Frühen Neuzeit, Universität Osnabrück
- 2015-2018: Doktorand und Stipendiat im Promotionsprogramm ‚Wissensspeicher und Argumentationsarsenal. Funktionen der Bibliothek in den kulturellen Zentren der Frühen Neuzeit‘ vom Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
- 2013‑2014: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Zeitgeschichte im Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Margit Szöllösi-Janze) im Projekt ‚Die Münchner Stadtverwaltung im Nationalsozialismus‘
- 2013‑2015: Masterstudium Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München
- 2010‑2013: Bachelorstudium Geschichte und Politikwissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München
Publikationen
Monographie
- Geschichtsschreibung aus der Bibliothek. Sesshafte Gelehrte und globale Wissenszirkulation (ca. 1750-1815). Wolfenbüttel 2022.
Aufsätze
- Die Hochphase des deutschen Versklavungshandels. Akteure aus dem Raum Hamburg und ihre globalen Netzwerke um 1800, in: Zeitschrift für Historische Forschung 49, 2022, 665-694. Online unter: https://doi.org/10.3790/zhf.49.4.665.
- Die koloniale Gefallenengedenktafel in St. Michaelis und ihre Rezeption, in: Jürgen Zimmerer/Kim Sebastian Todzi (Hrsg.), Hamburg: Tor zur kolonialen Welt. Erinnerungsorte der (post-) kolonialen Globalisierung. Göttingen 2021, 477–488.
- Heinrich Carl von Schimmelmann. Transatlantischer Kolonialunternehmer und Symbolfigur des Versklavungshandels, in: Jürgen Zimmerer/Kim Sebastian Todzi (Hrsg.), Hamburg: Tor zur kolonialen Welt. Erinnerungsorte der (post-) kolonialen Globalisierung. Göttingen 2021, 503–516.
- Mit Jürgen Zimmerer: Kolonialkriegerverehrung in (post-)kolonialen Zeiten. Von der ‚Lettow-Vorbeck-Kaserne‘ zum ‚Tansaniapark‘, in: Jürgen Zimmerer/Kim Sebastian Todzi (Hrsg.), Hamburg: Tor zur kolonialen Welt. Erinnerungsorte der (post-) kolonialen Globalisierung. Göttingen 2021, 531–546.
- Diplomaten als Autoritäten für die Geschichtsschreibung. William Robertsons ‚History of America‘ (1777), in: Stefanie Freyer/Siegrid Westphal (Hrsg.), Wissen und Strategien frühneuzeitlicher Diplomatie. Berlin, Boston 2020, 43–60.
- An Armchair Scholar’s World: Cornelius de Pauw and the Global Discourse of Historiography in the late Enlightenment, in: Global Histories: A Student Journal 1, 2015, 79–92. Online unter: https://doi.org/10.17169/GHSJ.2015.37
Sonstige Veröffentlichungen
- Melanie Boieck/Reginald Elias Kirey: ‚Kolonialheroen‘« in deutscher, tansanischer und britischer Erinnerungskultur. Das Beispiel des Wissmann-Denkmals und des ‚Askari‘-Monuments in Hamburg beziehungsweise Dar es Salaam. Aus dem Englischen übersetzt von Julian zur Lage, in: Jürgen Zimmerer/Sebastian Todzi (Hrsg.), Hamburg: Tor zur kolonialen Welt. Erinnerungsorte der (post-) kolonialen Globalisierung. Göttingen 2021, 517–530.
- Mit Volker Arnke: Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart. Tagungsbericht, in: Histrhen. Rheinische Geschichte wissenschaftlich bloggen, 10.06.2020, http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/06/tagungsbericht-wendepunkte/.
- Mit Patrick C. Hege: Review: Amani. Auf den Spuren einer kolonialen Forschungsstation, https://kolonialismus.blogs.uni-hamburg.de/2020/01/21/review-amani-auf-den-spuren-einer-kolonialen-forschungsstation/