Vortrag im Kunsthaus Hamburg: „Durch die vierte Wand“
16. September 2026, von Nils Steffen

Foto: F. Zollweg
Am Donnerstag, 17. September 2026, um 19 Uhr spricht Prof. Dr. Thorsten Logge im Kunsthaus Hamburg über Performativität und Gemeinschaft im Geschichtemachen. Der Vortrag findet im Foyer des Kunsthauses statt; der Eintritt ist frei.
Unter dem Titel „Durch die vierte Wand“ geht Thorsten Logge der Frage nach, wie Geschichte in Aufführungen, Begegnungen und gemeinsamen Praktiken entsteht. Ausgangspunkt ist das Konzept der „vierten Wand“, das die vermeintliche Trennung zwischen Bühne und Publikum bezeichnet. Im Mittelpunkt steht damit die Beziehung zwischen denjenigen, die Geschichte erzählen, darstellen oder vermitteln, und jenen, die sie betrachten, deuten und sich zu ihr verhalten.
Der Abend ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung Temper von Yalda Afsah. Die Verbindung von zeitgenössischer Kunst und Public History eröffnet einen Raum, um Geschichte nicht allein als Erzählung über Vergangenes zu verstehen, sondern als soziale und performative Praxis: Geschichte entsteht auch dort, wo Menschen zusammenkommen, Wahrnehmungen teilen und Bedeutung aushandeln.
Termin: Donnerstag, 17. September 2026, 19 Uhr
Ort: Kunsthaus Hamburg, Foyer
Eintritt: frei
Weitere Informationen bietet die Veranstaltungsseite des Kunsthauses Hamburg.

