Vortrag von Achim Landwehr: Vom Nutzen der Chronoferenzen für die Public History
29. Januar 2026, 18:30 Uhr, von Thorsten Logge

Foto: UHH
Öffentlicher Vortrag zum Semesterabschluss
Prof. Dr. Achim Landwehr (Konstanz)
Vom Nutzen der Chronoferenzen für die Public History
Zeitliche Grundbedingungen gelten üblicherweise als "voraussetzungslose Voraussetzung" historischen Arbeitens, die nicht weiter problematisiert werden müssen. Nicht zuletzt die vielfach thematisierte "Polykrise" (Klimakrise, Demokratiekrise, Finanzkrise ...) macht es jedoch notwendig, die zeitliche Verfasstheit von Bedeutungskollektiven im 21. Jahrhundert anders zu bedenken. Temporale Perspektiven weiten sich einerseits massiv aus (deep history) und schnurren andererseits stark zusammen (Präsentismus). Mit dem Begriff Chronoferenz möchte ich ein Mittel vorschlagen, um die komplexe Relationalität zeitlicher Verhältnisse bearbeitbar zu halten. Wie aber lässt sich dieses geschichtstheoretische Instrumentarium nutzbringend für die Vermittlung historischer Inhalte in die Öffentlichkeit? Eine Frage, auf die im Vortrag einige Antworten ausgelotet werden sollen.
Wann und wo?
Donnerstag, 29. Januar 2026, 18.30 Uhr
Hörsaal E, PhilTurm, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg

